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22.04.2003
Bin heute den ganzen Vormittag rumgefahren um Bohnenstangen zu besorgen.
Die meisten dachten wohl, ich hätte eine Geisteskrankheit. Letztendlich habe ich einen 69jährigen gefunden, der sie noch macht. Bilder gibt es im Mai. Danach habe ich die alten Betonplatten vom Gartenweg in den Container gefahren. Das Haus liegt ca. 80 Meter von der Straße entfernt. Also ran an die Schubkarren.

 

Wow, der Rhabarber ist förmlich über Nacht gewachsen.

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24.04.2003
Sie werden es wahrscheinlich nicht glauben, aber das sind unsere letzten Lagerzwiebeln von der Vorjahresernte. Ohne Gift und Chemie zeigt die Natur, was sie auf dem Kasten hat. In übrigen, die sind noch genau so scharf wie bei der Ernte.

 

Die gepflanzten Kartoffeln kommen raus. Super

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Die letzten Rote Bete auf Lager.

 

Und hier sehen Sie was passiert, wenn das Eichhörnchen die Walnuß nicht mehr wiederfindet. Es wächst ein Baum draus. Aber bitte nicht in meinen Tomatenpflanzkübeln.

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Die Apfelblüte im vollen Gange.
Auch habe ich auf Hackarbeiten verzichtet, weil es immer noch nicht geregnet hat. Es wird jetzt wirklich eng. Den Teich mußte ich schon mit Brunnenwasser befüllen. Das habe ich noch nie erlebt.

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25./26.04.2003
Heute habe ich die Pflanzkübel für Tomaten und Paprika vorbereitet. Bohren Sie in den Boden der Pflanzkübel einige Löcher und bedecken Sie diese mit Kieselsteinen oder Tonscherben. Ich befülle die Pflanzkübel mit frischem Kompost, das lieben die Tomatenpflanzen. Weiterhin stecke ich die Tomatenstangen schon hinein. Ich habe sie mit Bambusrohr untereinander befestigt. Das hatte Britta dieses Jahr am Teich geerntet.

 

Hier sehen Sie unser Holzlager. Ich habe im vorderen Bereich eine Ebene geschaffen. Darauf habe ich Schalbretter gelegt (bekommt man im Bauhandel) und habe die Pflanzkübel darauf gestellt. Das Holzlager ist mit einem Kunststoffdach versehen. Der Clou an der Sache ist, dass das Kaminholz nachts die gespeicherte Wärme wieder abgibt.

 

27.04.2003
Es hat geregnet! Gott sei Dank! Das sage nicht nur ich, sondern auch die Landwirte. Es war auf den letzten Drücker. Heute habe ich angefangen meinen selbst vorgezogenen Kopfsalat und Weißkohl zu pflanzen. Weiterhin habe ich heute die Beete gehackt und etwas Unkraut gezupft. Merke: Das muss raus bevor es Samen macht.

 

Kopfsalat und Weißkohl habe ich zwischen den Knoblauch vom letzten Jahr gepflanzt. Sie haben sicherlich schon gemerkt, dass ich auch Pflanzen kaufe. Das hat folgenden Grund: Die Pflanzen die ich kaufe sind bio sowie konventionell. Nur so ist mir eine Kontrolle möglich, was bringt bessere Erträge, was ist unempfindlicher, was schmeckt besser usw. So habe ich immer eine direkte Vergleichsmöglichkeit.

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29.04.2003
Heute habe ich die Wiese gemäht und die Baumscheiben nochmals mit Rindenmulch abgedeckt. So bleiben sie bis zum Sommer unkrautfrei. Ich habe heute auch wieder Pflanzkübel für Tomaten und Paprika vorbereitet. Im ürigen, ich brauche meinen Rasenschnitt komplett für den Kompost. Das gibt super Dünger.

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30.04.2003
Heute ist es soweit. Ich pflanze Tomaten, Parika, Gurken. Sie denken bestimmt es ist noch zu früh und nach Maria Thun ist auch keine Pflanzeit und die Eisheiligen waren auch noch nicht da. Richtig, aber ich handele aus dem Gefühl zur Natur heraus und ich fühle das es der richtige Tag ist. Wir werden sehen, ob ich richtig liege und die Natur mir den richtigen Zeitpunkt genannt hat. Sind sie nicht schön geworden meine Tomatenpflanzen.

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Meine eigenen vorgezogen Tomaten, vom eigenen Samen.

 

Chiara hält eine Biotomate in der Hand,
sie ist extra für das Freigelände gezüchtet worden. Wir werden sehen ob es hilft.

Ausgeizen bei Tomaten ist folgendes: Man zieht die Tomaten eintriebig auf. Wenn jetzt, siehe Bild, Seitentriebe da sind, zwicken Sie sie mit den Fingernägel ab oder schneiden es mit der Schere ab. Siehe rote Makierungen im großen Bild.

Achtung: Nie schneiden und abzwicken wenn die Pflanze naß ist. Wenn Sie voher Kartoffeln oder deren Blätter angefaßt haben, müssen Sie sich die Hände waschen. Sie könnten sonst den Pilz der die Blatt- und Krautfäule hervoruft auf die Tomaten bringen. Ja man kann sie mit Kupfer dagegen spritzen, aber man kann auch versuchen ohne spritzen zurechtzukommen. Ich gebe zu, im Freiland ist es wirklich schwer. Gerade bei unserem Klima.

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Für das Pflanzen nehme ich wieder den Pflanzstock, mache eine großes Loch in die Mitte des Pflanzkübels und setzte dann die Tomate bis zum ersten Blattansatz hinein. Keine Angst, sie geht nicht kaputt dadurch,
im Gegenteil, sie bildet so noch mehr Wurzeln aus.

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Sie bekommen die Tomaten am besten aus den Tontöpfen, wenn Sie sie vorher reichlich gießen und dann mit dem kleinen Finger von unten gegen den Kieselstein drücken, den sie ja voher in den Tontopf gelegt haben. Um so größer er ist, um so besser bekommen Sie die Pflanze heraus. Hier sind schon einige eingepflanzt.

 

Meine Tomaten stehen unter einer überdachten Pergola mit Weintrauben, die von der Windseite mit einer Baufolie geschützt ist. Wenn es wärmer wird rolle ich die Folie tagsüber zusammen und laß sie abends wieder runter.

 

Hier sehen Sie eine Gurke die auf Kürbis veredelt wurde. Da wachsen schöne große Salatgurken dran. Wenn das Wetter mitspielt.

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Selbst gezogene Paprika.

Und vergessen Sie nie das kräftige Angießen und dann immer in regelmäßigen Abständen Tomaten und Parika, sowie Gurken in den Pflanztöpfen zu gießen.

 

Hier pflanze ich meine selbst vorgezogenen Gurken. Dazu schlage ich zwei Pfähle in den Boden und spanne ein grobemaschiges Netz dran. Daran können die Gurken hochwachsen. Das geht mit ein wenig Hifestellung von uns.

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Drei Stück auf 3 Meter Länge reichen. Wenn die alle angehen machen die soviel Gurken, das kann man alles gar nicht essen.

 

Schauen Sie mal wie schön sie schon blüht und sie hat schon Minigürkchen dran.

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Hier blüht der Feldsalat vom letzten Jahr. Ich möchte ja auch hiervon Samen gewinnen.

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Der Regen hat wieder Wunder vollbracht. Die Kartoffeln haben einen Satz aus der Erde gemacht. Schön gleichmäßig wie sie wachsen, nicht?

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Das ist die weiße Gartenmelde.

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Wiese kann auch sehr interessant sein.

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Hoffentlich regnet es jetzt weiter. Durch die lange Trockenheit haben wir Erdflöhe. Die lieben aber keine Feuchtigkeit.Also Petrus laß es regnen.

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Hier sehen Sie Weintrauben unter der Pergola. Ich habe die Weintrauben im letzten Herbst, nach der Ernte, geschnitten. Das macht man normalerweise nicht. Die Rebstöcke werden im Frühjahr extrem zurückgeschnitten, damit sie kräftig austeiben. Also hat Fabio schon wieder ein Experiment gewagt. Und das Resultat ist, Sie werden es mir nicht glauben, die Weintrauben hängen voll mit Fruchtkörpern.

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Hier hat Chiara gerade eine Rharbarberstange zum essen abgebrochen. An ihrer Mundstellung kann man den Säuregehalt erahnen. Sie hat sie aber trotzdem fast ganz aufgegessen. Was Sie hier leider nicht sehen können, und das tut mir wirklich leid, ist das tapfere Gesicht von Papa Fabio. Ich habe gedacht, meine Plomben fallen mir aus den Zähnen und die Tränen schossen mir in die Augen. Aber ich habe tapfer aufgegessen.

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Zur weiteren Info: Die Erbsen kommen alle raus. Ob Britta wohl Recht behält? Mangold, Rote Bete, zweite Salataussaat keimen auch schon. Ich möchte jetzt den April zum Abschluß bringen. Nächste Aussaat nach Vollmond im Mai. Dann werden auch Tomaten, Gurken und Paprika gepflanzt.

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