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Februar 2005
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12.02.2005 Da die Wintermonate so warm waren hat sich die Feige und die Melone Pepino wohl entschieden, auszutreiben. Da es im Keller zu dunkel war, musste ich sie beide in die Küche tragen.
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Wir waren ein paar Tage in Italien. Von meinem Onkel haben wir Oliven mitgebracht. Wir versuchen hier zu zeigen, wie man Oliven behandelt, um sie später einzulegen. Ich liebe eingelegte Oliven.
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Es gibt mehrere Möglichkeiten: z. B. mit Soda, mit chemischen Mitteln, nur mit Wasser und mit einem Wasser-Asche- Gemisch. Hier sehen Sie eine Schüssel mit Oliven im klaren Wasser. Die Behandlung ist dringend notwendig, da Oliven roh nicht geniessbar sind. Das Wasser entzieht den Oliven das Öl und die Bitterstoffe.
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Die andere Portion Oliven (300 g) werden mit 20 g Asche und Wasser aufgesetzt. Das Wasser ist immer kalt. Jetzt bleiben die Oliven 8 Tage in diesem Wasser. Dies gilt für beide Versionen.
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Hier sehen Sie das Asche-Wasser- Gemisch.
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Nach 8 Tagen sieht man schon die kräftige Verfärbung des Wassers. Gleichzeitig bilden sich Blasen an der Wasseroberfläche, die auf einen Gärprozess hinweisen.
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Hier sieht man ganz klar, dass die Asche wohl eine stärkere Wirkung auf die Oliven hat, als nur reines Wasser. Das Wasser ist fast schwarz. Meine Mutter hat mir erzählt, das meine Oma immer Asche dafür genommen hat. Es kann sein, das die Asche eine keimhemmende Wirkung hat.
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Nach 8 Tagen wird das Wasser abgeschüttet und die Oliven unter klarem Wasser gereinigt. Danach kommen sie wieder für 2 Tage ins Wasser und das dann noch insgesamt 40 Tage lang. Wobei alle 2 Tage das Wasser wieder gewechselt wird. Bei den Oliven mit dem Aschewasser kommt noch einmal für 2 Tage Asche mit ins Wasser. Im übrigen: Die Oliven sind immer noch ungeniessbar. Hier auf dem Bild kann man gut sehen, wie hell sie schon geworden sind. Es gibt schwarze und grüne Oliven. Diese Oliven sind schwarz.
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Hurra ich kann es nicht glauben. Die Zucchini ist zwar nicht weich geworden, aber brüchig. Nun gibt sie den Blick ins Innere frei.
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Auf sie mit Gebrüll!! OK ich geb’ ja zu, das Messer ist zu gross. Mit dem Messer brechen wir die Zucchini auf.
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Das erste was ich sagte war: Huch, da sind ja gar keine Samen drin.
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Mit Skalpell und Tupfer bewaffnet operierte ich mich ins Innere. Und da waren sie. Eingebettet im Fruchtfleisch. Ich konnte es kaum glauben.
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Ich gebe das Fruchtfleisch mit dem Samen in ein Sieb. Der Samen wird so lange gewaschen (kaltes Wasser), bis kein Fruchtfleisch mehr dran ist. Danach habe ich sie ein paar Tage in der Küche trocknen lassen.
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Faszinierend ist, dass keine Fäulnis in der Zucchini war. Man sieht hier deutlich den hohen Flüssigkeitsanteil. Nicht ein Samenkorn war faul. Man kann behaupten, das die Natur hier einen perfekten Schutz zur Samenerhaltung wie zur Verbreitung gefunden hat. Ich möchte noch anmerken, das sich die Zucchini die ganze Zeit draussen befand.
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Hier nun die gewaschenen Samenkörner. Ob sie keimen werden oder nicht, das werden wir Ihnen in den nächsten Monaten berichten.
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24.02.2005 Heute sind Fruchttage und Vollmond. Chiara hilft mir bei der Vorbereitung zum Aussäen.
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Wir haben ausgesät:
- verschiedene Tomatensorten
- Paprika
- Chili
- Auberginen
- Kürbisse
- Melonen
- Gurken
- Zucchini
- Morgen folgen noch
- Basilikum
- Dill
- Kürbisse
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Ich habe mir auf den Rand der Aussaatschale Felder markiert und numeriert, um die Setzlinge später gut auseinander zu halten. Chiara und ich konnten es kaum erwarten, mit dem Aussäen zu beginnen. Ich möchte aber auch anmerken, dass wir eigentlich einen Monate zu früh sind. “Glücklich die, die ein Gewächshaus haben” Ich werde mir trotzdem - auch bei allen Vorteilen - keines kaufen.
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weiter mit März 2005
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