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Liebe Gartentagebuchleser,
nun hat das Jahr 2004 begonnen. Was wird es uns im Garten bringen? Wie wird das Wetter? Werden die Schädlinge Überhand nehmen? Was, wo, wie werden wir ernten? Viele Fragen und keine Antworten. In Zeiten, wo man nichts hätte kaufen können, wären das doch überlebenswichtige Fragen oder? Ich habe mich schon oft gefragt, ob das einen tieferen Grund hat, das man ein Jahr weniger Gemüse hat dafür mehr Obst oder umgedreht. Ist der Speiseplan den uns Mutter Erde “auferlegt” DER SPEISEPLAN? Natürlich für jede Region einen anderen. Eins weiß ich, wir versuchen uns wieder daran zu halten und das zu essen, was der Garten, die Region uns bringt.
Wir werden wieder mit der Natur arbeiten und nicht “gegen” sie. Neue Erkenntnisse sammeln und viele neue Dinge lernen. Es wird ein auf und ab sein. Egal wie das Wetter wird: Die Natur bestimmt den Rhytmus und die Arbeitsintensität an die wir uns richten werden. So werden wir dann auch sicherlich wieder ernten. Von dem einem was weniger und von dem anderen wieder mehr. Wichtig ist es, das Wissen was wir erlangen und die Erfahrung weiter zu geben. An die eigenen Kinder oder an die Menschen, die es wissen und lernen möchten. Sonst nützt unsere ganze Arbeit wenig, wenn es nicht an die nächste Generation weitergegeben wird. Auch dürfen wir nicht alles Neue verteufeln, sondern es mit Herz und Verstand prüfen. Logik ist nicht immer der richtige Schlüssel im Garten und in der Natur. Auch Panik (z.b. bei Schädlingsbefall) nicht. Lassen Sie sich von “Mutter Erde” berühren. Öffnen Sie Ihre Sinne und lassen Sie uns auch mal Fünfe gerade sein.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein gutes Gartenjahr 2004. Fabio Angeli
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Mitte Januar: Bei uns hat es geschneit und Stunden später war die weiße, stille Pracht leider wieder weg. Schade, denn vom Schnee geht eine wunderbare Ruhe und Tiefe aus. Er läßt die Natur in einem anderen Licht scheinen. Daran merkt man auch, das sie diese Pause braucht, wie wir auch.Vielen von uns jucken schon die Finger betreff Vorziehen. Wir warten aber bis Mitte Februar oder sogar Anfang März, je nachdem wo Sie leben. Ein zu frühes Vorziehen kann die Pflanzen zu sehr schnellem Wachstum anregen (Lichtstärke und Dauer stimmen nämlich noch nicht), so dass sie viel zu schnell nach oben wachsen. Solche Pflänzchen können wir nicht gebrauchen.
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