Eine Zeitreise ins Jahr 1996...
Juli ’96 Als wir mit dem Gärntern angefangen haben, das älteste Foto ist von Juli 1996, mußte alles ordentlich, schön grün und natürlich unkrautfrei sein. Ich ließ mich von den Werbeversprechungen der Gartencenter und den schönen Artikeln in den Gartenzeitschriften blenden.
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Damals schon bauten wir Salate, Kräuter und Tomaten im kleinen an. Und wir merkten sehr schnell, das die Ernten nie dem entsprachen, was man so in den gängigen Zeitschriften las.
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Wie man hier schön sehen kann mußte das Teichwasser klar sein, die Kieselsteine natürlich weiß und die Fische schön bunt. Auch hier schütteten wir ein Wundermittel nach dem anderen hinein, um Algenbildung und Trübung des Wassers zu verhindern. Wir hatten eine Pumpe mit Filter und den obligatorsichen Springbrunnen, der schon über eine Solarzelle betrieben wurde. Alles dies half im Prinzip gar nicht, sondern diente nur zu einem Zweck: Die Umsätze der Anbieter und Hersteller zu steigern. Mit der Zeit gaben wir bewußt auf, befreiten uns gedanklich davon einen algenfreien Teich mit klarem Wasser zu haben und weißen Kieselsteinen. Wir “fuschten” der Natur nicht mehr ins Handwerk und haben heute einen wunderbaren naturbelassenen Teich mit schönen gesunden bunten Fischen. Unsere Fische sind so gesund, das der Fischreiher sich jedes Jahr an ihnen bedient :-) Heute finden sich Teichmolche, Frösche, Libellen und jede Menge Vögel und Insekten an unserem Teich ein.
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September 2000 Unsere damalige Maisernte konnten wir bis zum heutigen Tage nicht mehr toppen und damals war es einfach nur just for fun.
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An “Selbstversorgung” dachten wir damals gar nicht. Wir freuten uns einfach über unsere “eingebrachten” Ernten.
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Sommer 2001 Der erste fotodokumentierte Tomatenanbau unter unserem Schleppdach.
Wir bitten die schlechte Qualtität aller Bilder hier zu entschuldigen, da diese eingescannt wurden.
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Auch 2001 bauten wir schon Kartoffeln, Erbsen, Bohnen und verschiedene Salate an.
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Schauen Sie mal unser Erdbeerfeld auf der rechten Seite. Seit dem Jahr 2000 bauen wir auf der gleichen Stelle Erdbeeren an. Unser Gartenweg bestand immer noch aus alten Betonplatten. Auch verfügten wir noch über einen Pool, den Sie ganz hintem im Garten sehen können. Nach etlichen Jahren setzte ihm aber der Rost zu und er mußte abgebaut werden. Dort befindet sich jetzt immer unser Komposthügel.
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Die Wiese mußte immer schön grün und am besten moosfrei sein. Heute sehen wir alles mit anderen Augen und auf der Wiese steht heute unsere “Beerenstraße”. Selbstversorgung bedeutet für uns, so gut es geht Gemüse und Obst biologisch und naturnah anzubauen. Wir haben uns daran gewöhnt, das Topernten eher die Ausnahme sind. Sollte unsere Ernte einmal nicht so gut ausfallen kaufen wir auch z.B. Tomaten und Äpfel bei unserem Biobauern zu. Wenn man mal in andere Gärten tiefer hineinschaut wird dort oft leider immer noch mit chemischen Düngern und Spritzmitteln gearbeitet. Natürlich spielt das Wetter immer eine entscheidende Rolle im Gartenanbau. Niederlagen gehören einfach dazu und letztendlich ist es so, das der Garten jedes Jahr immer genug für uns abwirft. Auch wenn ich mir manchmal eine bessere Ernte wünsche :-)
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