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Juli 2009 Juli 01 Juli 02

 

06.07.2009
Ewig lang kein Regen in Köln. Daher habe ich heute den Garten mit einem Sprenkler gewässert. Was ich bis dato nicht wußte: Die nächsten zwei Tage hat es bei uns geregnet wie aus Kübeln.

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Meine Mutter half mir heute bei der Johannisbeerernte. Zwei Eimer mit roten und ein Eimer mit schwarzen Johannisbeeren plus ein Sieb mit 2.250 g Himbeeren.

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Davon habe ich 1,5 Liter Sirup gemacht.

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07.07.2009
Da ich es gestern nicht mehr geschafft habe, habe ich heute aus den Johannisbeeren Gelee gemacht. Von den Roten waren es 7,4 Liter und von den Schwarzen 4,5 Liter. Das schwarze Johannisbeergelee habe ich während des Kochvorgangs mit 4 frischen Minzeblättern verfeinert. Ich habe sie ganz dazu gegeben und sie kurz vor Ende wieder herausgeholt. Das gab dem Gelee einen Hauch von Minzgeschmack.

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Auch ich habe dieses Jahr Probleme mit den Tomaten. Manche Pflanzen bekommen solche Blätter

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andere widerrum, wie diese veredelte Sorte, solche.

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Es trifft alle Sorten an unterschiedlichen Standorten. Egal ob im Gewächshaus oder im Pflanztopf. Ich mache mir keinen Kopf mehr darüber und nimm es so hin, wie es ist. Denn, obwohl die Pflanzen “krank” sind, bilden sie wunderbare Tomaten aus.

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Auch brechen wieder viele Blüten, nachdem sie gelb werden, ab. Siehe rote Pfeile. Hier die Tomatenblüte. Auch unsere Melone hat ihre kleinen Früchte abgeworfen. Auch die Zucchinis meiner Mutter machen es. Ich bin davon überzeugt, dass es nur etwas mit dem Klima (Wetter) zu tun hat.

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Weiter geht es mit der Tomatenernte. Es waren 1.000 g heute.

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09.07.2009
Heute kam ich in den Garten und als ich den Mais sah, bin ich fast ausgeflippt. Ich war drauf und dran ihn rauszureißen und ihn zu kompostieren. Starkregen und Windböen hatten ihn umgelegt. Im Erwerbsanbau sind die Maisfelder so groß, das die Maispflanzen sich quasi gegenseitig “stützen”.

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Als ich mich wieder beruhigt hatte, habe ich mit Hilfe von Chiara und meiner Mutter mit Schnüren und Stöcken

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den Mais festgebunden. In solchen Momenten denkt man, dass es doch wesentlich einfacher ist ins Geschäft zu gehen und sich Mais zu kaufen.

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10.07.2009
Unsere heutige Ernte. Es waren 270 g Tomaten und 1.350 g Himbeeren. Es gab auch ein paar Heidelbeeren für den Direktverzehr.

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Die Ausbeute aus dem Himbeeren.

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11.07.2009
Heute haben wir zwischen Buschbohnen und Mais die zweite Erbsenaussaat geerntet und die Pflanzen entfernt. Danach haben wir Unkraut gezogen und den Boden aufgelockert. Britta und ich haben dann die Buschbohnen mit einer Schnur gegen das Umfallen gesichert. Es ist noch sehr windig bei uns. So liegen sie dann hoffentlich nicht auf der Erde.

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Geputzt waren es dann 780 g Erbsen.

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Wir hatten es aber bei der zweiten Aussaat mit einem starken Befall des Erbsenwicklers zu tun.

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Dann habe ich mich noch um den Kompost gekümmert. Ich lüfte/wende ihn immer mit einer Mistgabel. Um so öfters Sie ihn wenden, um so schneller verrottet er.

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Und auf dem Rückweg ins Haus fotografierte ich noch eine Hummel auf einer Lauchblüte.

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13.07.2009
1.150 g Tomaten und Gurken geerntet.

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14.07.2009
Heute habe ich die Rosenkohlpflanze samt Wurzel gezogen und verkehrt herum aufgehangen.

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Da die Samenbildung fast abgeschlossen ist, kann der Rest jetzt trocknen und vom Wetter geschützt nachreifen.

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Hier habe ich drei Lauchblüten mit Tomatenstangen gegen Umfallen gesichert. Auch hiervon werden wir Samen gewinnen.

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Dann habe ich noch einmal zwischen den Kartoffeln geharkt und Unkaut entfernt, soweit dies möglich war.

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Auch zwischen den Pflanzungen habe ich geharkt und Unkraut gezogen. Die Freilandgurken wollen immer noch nicht so richtig wachsen, aber sie haben das Blühen angefangen. Ich lasse sie mal in der Erde. Vielleicht wird es doch noch etwas mit den Freilandgurken. Man sieht sie auf dem schwarzen Mulchvlies.

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Von links nach rechts:

  • Wilde Mirabellen
  • Stachelbeeren
  • weiße Johannisbeeren
  • Himbeeren und
  • Heidelbeeren

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15.07.2009
Hier einer unserer drei Heidelbeersträucher.

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Reif sind die Früchte, wenn sie dunkelblau sind und sich leicht vom Stiel lösen.

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Hier unser Wilder Mirabellenbaum mit einigen Früchten.

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Die Dormannbeere mußten wir letztes Jahr kräftig zurückschneiden, da sie krank geworden ist. Danach hat sie wieder gut ausgetrieben.

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Die Äpfel bleiben dieses Jahr hinter den Erwartungen zurück. Sie sind nur eiergroß. Da fehlte einfach der Regen im April und Mai.

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Zum Thema Harkarbeiten

Nach starker Trockenheit oder Starkregen harken wir. Auch vor Neupflanzungen und nach Maria Thun, um das Pflanzenwachstum positiv anzuregen. Wer sich für dieses Thema interessiert sollte mal nach Maria Thun im Internet suchen. Hier sehen Sie eine Neuanpflanzung nach einem Starkregen.

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Wir arbeiten mit dem Combisystem von Gardena. Hier sehen Sie eine Gartenhacke.

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Dies ist ein Grubber.

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Hier sehen Sie den Kultivator. Er ist breiter als der Grubber und hat abgeflachte Spitzen.

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Auch arbeiten wir erstmalig in diesem Jahr mit einem “Sauzahn”. Er eignet sich hervorragend für enge Pflanzungen und kann fast uneingeschränkt im Garten eingesetzt werden. Ich persönlich finde ihn einfach toll.

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Hier das fertig geharkte Beet. Es kam die Gartenhacke und der Grubber zum Einsatz. Ich entscheide immer je nach Pflanzendichte und Bodenhärte, was ich für ein Gartenwerkzeug benutze. Durch das Harken erreichen wir eine gute Bodendurchlüftung, ein schnelleres Entweichen von zuviel Feuchtigkeit und ein positiveres Wachstum der Pflanzen. Es gibt auch Werkzeuge, die aus Kupfer gefertigt sind, die sich noch besser auf das Pflanzenwachstum auswirken. Dies haben wir aber noch nie probiert.

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Heute haben wir die letzten Beeren geerntet. Es waren verschiedene Sorten.

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Da wir schon so viel Marmelade haben, haben wir daraus Sirup gemacht. Es waren 4,5 Liter. Dafür habe ich den Entsaftertopf genommen.

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16.07.2009
Da es am Wochenende regnen soll und mit Unwetter zu rechnen ist, habe ich mich entschlossen, die Zwiebeln und den Knoblauch aus der Herbststeckung zu ernten.

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Es waren die Sorten:
Knoblauch der Sorte Messidrome und Zwiebeln der Sorten Senshyu Yellow, Red Cross und Silvermoon.

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Da kamen zwei Gemüsekisten zusammen. Vom Knoblauch haben wir nur 4 Knollen geerntet. Für den starken Winter den wir hatten ist es eine echt gute Zwiebelernte. Die Zwiebeln müssen jetzt noch ein paar Tage nachtrocknen, bis sie in den Keller kommen.

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Weiter geht es mit der Ernte: 1.550 g Tomaten und wieder reichlich Gurken.

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Hier haben wir die Blutpflaume, Wilde Mirabellen, Kirschpflaume Ceres und Türkische Pflaume.

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