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24.05.2003 Liebe Gartenfreunde, ich mußte den Mai noch mit in den Juni nehmen. Heute habe ich Brennesseljauche angesetzt. Das geht wie folgt,
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mit einer Sichel und Baumwollhandschuhen bewaffnet pirsche ich mich von hinten an die Brennesseln heran. Ich schneide eine ganze Schubkarre voll ab. Aua, es hat nichts genutzt. Schon wieder mit dem Arm drangekommen.
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Dies ist eine 200-Liter-Wassertonne, die ich mit Brunnenwasser gefüllt habe. Sie können natürlich auch Regenwasser nehmen. Nun schneide ich die Brennesseln mit den Stengeln in kleine Stücke.
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Kräftig umrühren.
Sie fragen sich bestimmt, wer rührt? Raten Sie mal. :-))
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Die Brennesseljauche sollte täglich umgerührt werden. Nach ca. 2 bis 3 Wochen (hängt von der Außentemperatur ab) ist sie einsatzbereit. Man sollte die Tonne nicht in unmittelbarer Nähe seines Nachbarn stellen. Sie stinkt erbärmlich. Mischungsverhältnis: 1 Liter Jauche zu 9 Liter Wasser. Kann für alle Gartenpflanzen gebraucht werden. Es ist ein hochwertiger Dünger.
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Hier sehen Sie unsere Erbsen. Also hatte Britta doch eine glückliche Hand.
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25.05.2003 Hier sehen Sie Feldsalat, der vom letzten Jahr stehen geblieben ist. Ich gewinne heute Samen davon. Die Badewanne halte ich unter den Feldsalat und schüttele ihn kräftig aus. Man kann ihn aber auch erst abschneiden und dann ausschütteln.
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Hier sieht man den Feldsalatsamen, der noch voller Verunreinigungen ist.
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Mit einem Sieb wird der Samen durchgesiebt. Grobe Stücke entfernen. Fertig. Dann auf Zeitungspapier, Krepp oder in ein feines Sieb legen und ihn trocknen lassen.
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Lesen Sie, was Ulla Grall vorschlägt: Wenn Sie die Samen andernorts aussäen möchten, sollten Sie unter die Pflanzen was drunterlegen, damit die ausfallenden Samen aufgefangen werden. Wenn sie schon stark streuen, erntet man am besten die ganze Pflanze und schüttelt sie in eine Tüte. Die Samen müssen dann ausgebreitet nachtrocknen (Mein Mann hat mir dazu Holzrahmen mit Fliegengitter bespannt, diese Rahmen kann ich stapeln.) Ich benutze sie für alle möglichen Trockenzwecke. Wenn das Fliegengitter bei sehr feinsamigen Sorten zu grobmaschig ist, lege ich ein Stuck feinen Stoff drunter. Der Vorteil von Stoff gegenüber Papier: Die Samen verkleben nicht mit dem Untergrund. Man hat beim Feldsalat, wenn man den Samen selbst gewinnt, normalerweise eine relativ große Anzahl tauber Samen. Das ist aber bei der hohen Samenzahl, die der Salat produziert unerheblich. Normalerweise keimt genug. Im Zweifel kann man eine Keimprobe machen, indem man auf einem Stück angefeuchtetem Zellstoff (oder mehrere Lagen Küchenkrepp) auf einer definierten Flache (ca 5 x 5 cm sind sinnvoll) die Samen so dicht ausstreut, wie man im Garten säen würde. Wenn es zu dicht keimt, säet man dünner, keimt es zu licht, muß man entsprechend dichter säen. (Ulla Grall)
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Hier sehen Sie schon die ersten Salatgurken.
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Erinnern Sie sich noch? Das ist eine Weintraube aus Italien.
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Dies ist Lauch. Er wird bald vereinzelt.
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Mit einer elektrischen Kaffeemühle und unseren gesammelten Eierschalen kann man einen Dünger für alle Pflanzen herstellen.
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Die Eierschalen werden zu feinem Pulver vermahlen. Ich dünge vorwiegend die Tomaten damit.
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Die ersten roten Johannisbeeren.
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28.05.2003 Brennesseljauche 4 Tage später. Man sieht schon eine deutliche Verfärbung des Wassers. Hmm...und es riecht auch schon.
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Hier unsere Kartoffeln. Bereich 1 sind unsere Saatkartoffeln, sprich Lagerkartoffeln vom letzten Jahr. Bereich 2 sind gekaufte Saatkartoffeln. Selbe Sorte, Selina festkochend. Sehen Sie den Unterschied in der Blattfärbung?
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Heute waren Fruchttage. Es wurde alles geharkt. Tomaten, Gurken, Auberginen usw. Dafür habe ich den Grubber (Maus übers Bild) genommen. Vorsicht bei den Tomaten. Nicht zu stark hin und her harken, weil sonst Wurzeln verletzt werden können. Das Pulver der Eierschalen habe ich leicht untergeharkt.
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Weiterhin habe ich alle Pflanzen mit der dreifachen Stärke meines Teerezeptes besprüht. Jetzt denken Sie bestimmt, dass ich verrückt bin. Vielleicht, ich gehe aber immer volles Risiko. Die Pflanzen haben die Teespritzung hervorragend aufgenommen.
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Läuse sind da. Aber meine Freunde, die Marienkäfer, auch. Wenn sie zu viel werden, können die Läuse mit lauwarmen Spülmittelwasser von den Blättern gespült werden. Wenn nötig, kann dies mehrmals wiederholt werden. Ansonsten überlassen Sie die Arbeit den Marienkäfern.
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Hier sehen Sie den Mangold aus eigener Samengewinnung.
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Der Garten.
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29.05.2003 Die erste rote Erdbeere.
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Tja, zu dem Bild ist mir nichts eingefallen.
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weiter geht es mit Juni 2003 01
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