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Juni 2004 Juni 01 Juni 02

 

01.06.2004
Hier sehen Sie meinen selbst ausgesäten Basilikum. Den Samen haben ich letztes Jahr selber gewonnen.

 

Wie ja viele von Ihnen mitbekommen haben, haben wir dieses Jahr wieder eine extreme Wetterlage. Von ca. 30 gesäten Brokkoli sind mir bis heute 8 Pflanzen geblieben. Kälte, Hitze, Erdflöhe und Schnecken gaben den Pflanzen den Rest.

 

Ich hatte ja letztes Jahr schon Samen vom Feldsalat gewonnen. Da viele der Samenkörner auf den Acker gefallen sind, habe ich diesmal folgendes gemacht: Als ich sah, dass die ersten Samen zu Boden fielen, habe ich die Pflanze samt Wurzelwerk über Kopf in eine Plastikwanne gelegt.

 

Die Restfeuchte in den Pflanzen reicht zur restlichen Samenausbildung. Wichtig dabei ist, dass Sie jeden Tag Pflanze wie Samenkörner leicht hin und her bewegen, damit sie in der Plastikwanne nicht schimmeln. Am besten baut man sich ein Gestell, ausgeschlagen mit feinmaschigen Netz. So kommt überall Luft an die Samen.

 

Nach langem Hin und Her lassen sich die Erbsen blicken. 

 

08.06.2004
Was Sie hier sehen sind unsere Gewürzgurken. Nach Wochen so gut wie kein Wachstum. Ich kann hier auch noch nicht sagen, ob sie Früchte tragen werden. Es sind schon drei verschiedene Auspflanzungen.

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Und weiter geht es mit den schlechten Nachrichten. Die überwinterten Möhren, die ich zur Samengewinnung gepflanzt hatte, sind vollends von den Schnecken aufgefressen worden.
Der rote Pfeil zeigt Petersilie, und zwar die zweite Aussaat. Die erste ist gar nicht angegangen und die zweite - wenn ich es so ausdrücken darf - ist zu 90 % kaputt. Hier auch wieder Wetter, Erdflöhe und Schnecken.
Auch die dritte Mangold-Aussaat ist nicht angegangen. Ich habe ihn nochmals gesät.

 

Hier sehen Sie den Kürbis in Chiaras Spieletonne. Er steht wohl auf Rindermist.

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Das ist der Mangold vom letzten Jahr, den ich zur Samengewinnung stehen gelassen habe. Die Pflanzen sind fast 2 Meter hoch und entwickeln sich gut.

 

Honigmelone und Tomate unter dem Schleppdach wachsen prima und die Melone setzt schon Fruchtkörper an. Bin mal gespannt, ob es klappt.

 

Nach dem der ganze Garten voll mit Blattläusen, Erdflöhe und Schnecken ist, kamen sie auch auf die Idee an die Tomaten zu gehen. Dies bedeutete für mich, dass ich 3 Stunden am Tag nur damit verbringe, mich um die sogenannten Schädlinge zu kümmern. Bei den Tomaten kann man die Läuse nur mit den Fingern zerreiben. Bei über 40 Tomatenpflanzen artet das schon aus. Vor allem hatte ich das Gefühl, dass am nächsten Tag doppelt so viele da waren. Die Tomaten danken es mir mit gleichmäßigem Wachstum und schönen Blütenansätzen.

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Nach dem ich die Tanne gefällt habe wurden zwei Jostabeeren und zwei Johannisbeeren gepflanzt.

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