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Juni 2004 Juni 01 Juni 02

 

21.06.2004
Bohnen und Kartoffeln erholen sich langsam von den kalten Nächten. Nun haben wir sehr starke Böen. So muss ich jeden Tag aufs Neue die Bohnenranken festbinden.

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Der Kartoffelkäfer ist nicht mehr aufgetaucht. So werde ich wohl alle Käfer abgesammelt haben. Da ich ja grundsätzlich auch gegen das Gießen bin, aber auch wieder mit extremer Trockenheit zu kämpfen habe, habe ich mir die Freiheit genommen die Kartoffeln einmal zu wässern.

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Nachfolgende Beschreibung ist von Manfred Hans:

Der botanische Name ist Solanum muricatum, eine entfernte Verwandte der Tomate. Ursprünglich kommen sie aus Peru. Pepinos sind recht neu auf dem Markt und haben sich aber schnell durchgesetzt.

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Birnenmelone Pepino

Sie bilden gänseeigroße Früchte, die nach Birne und Melone schmecken. Am besten schmecken sie roh und dann gut gekühlt. Aber auch zu Fruchtsalaten sind sie zu empfehlen. Reif sind die Früchte, wenn sie duften. Die schnelle Verbreitung in den letzten Jahren hängt sicher auch mit der unkomplizierten Kultur zusammen. Sie wachsen im Freiland, Gewächshaus, Kübel und auch im Balkonkasten. Dabei sind sie sehr pflegeleicht, brauchen nicht ausgegeizt zu werden. Weitervermehren kann man sich diese Pflanze, indem man Stecklinge von ca. 20 cm Länge schneidet und in feuchten Sand bewurzelt. Das geht sehr schnell, meist zeigen sich nach 10 Tagen schon Wurzeln. Samenvermehrung ist zu langwierig.Der Anbau ist als einjährige Pflanze möglich, aber man kann auch frostfrei überwintern und hat dann in den Folgejahren höhere Erträge. Pepinos sind selbstfruchtbar, sodaß eine Pflanze genügt. Ein halbschattiger Standort ist am günstigsten, bei voller Sonne kommt es manchmal zu Brandschäden.

 

26.06.2004
Heute habe ich den Knoblauch geerntet, den ich letztes Jahr im Herbst gesteckt habe. Er hat den Knoblauchrost. Dies ist ein Pilz, der auf Pflanzen - sprich Blätter oder Knollen - überwintern kann. Ich empfehle im Folgejahr an selber Stelle keine Zwiebeln, Porree, Knoblauch zu pflanzen.

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Falls die Stelle klein sein sollte, kann man über ein Abflämmen des Bodens nachdenken. Auch ein kalken des Bodens mag helfen. Das befallene Kraut nicht in den Kompost. Entweder verbrennen oder in den Hausmüll. In schlimmen Fällen kann dieser Pilz auch Ernten vernichten. Was ganz wichtig ist: Die gewonnenen Knollen sollten nicht zum Wiederauspflanzen genommen werden.

 

Ein langer Samstag steht vor der Tür. Heute haben wir 13 Kilo Johannisbeeren geerntet. Trotz des schlechten Wetters, leichten Mehltau in den Johannisbeeren und des Vogelfraß sind daraus 6,5 Liter Johannisbeer-Gelee geworden.

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Hier war ich nun etwas enttäuscht. Die Süßkirsche war voll am blühen und ich habe mit ca. 10 Kilo Kirschen gerechnet. Leider ist es nur eine kleine Schüssel voll geworden. Trotzdem bin ich dankbar, denn es ist besser als gar nichts.

 

Der Chinakohl-Strauch ist verblüht. Wenn die Pflanze fast ganz trocken ist, holen Sie sie aus der Erde heraus.

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Hier sehen Sie die Samenkapseln vom Chinakohl. In jeder Kapsel befinden sich im Schnitt 2 Samenkörner.

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Streifen Sie die Samenkapseln mit den Fingern in eine Schüssel.

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Wenn Sie alles in einer Schüssel oder Tüte haben, kneten und walgen Sie sie gut durch. Die Kapseln platzen auf und der Samen fällt heraus.

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Hier sehen Sie eine geschlossene und eine geöffnete Samenkapsel. Die roten Pfeile markieren den Samen.

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Hier ist nun unsere Ausbeute. Dies reicht für ca. 30 bis 40 Pflanzen. Ich hatte auch hier mit mehr gerechnet, aber das Wetter wirkt sich auch auf die Samenbildung schlecht aus. Ob die Samen später keimen werde ich dann noch berichten.

 

Die vereinzelte Rote Bete hat sich sehr gut erholt und ist gut angewachsen. Dort wo die rote Linie ist, befinden sich Mangold- Pflanzen. Diese Pflanzen habe ich von meiner Mutter bekommen. Es wäre jetzt Regen angesagt. Und wieder nur Wind und Trockenheit.

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An meinem Holzlager habe ich die Dormannbeere gepflanzt und auch ein paar Tomaten. Die Dormanbeere ist eine Kreuzung aus einer Wildhimbeere und der Himbeer-Kultursorte “Dorsett”. Da sie sehr groß wird, brauchst man ein Rankgerüst oder ähnliches.

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29.06.2004
Die Leiterin von Chiaras Kindergarten hat mir eine Sumf-Salbeipflanze geschenkt. Ich wußte gar nicht, dass es so etwas gibt. Sie ist am Teich gepflanzt. Es ist eine Zierpflanze/Staude.

 

weiter mit Juli 2004

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