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Juni 2005 Juni 01 Juni 02 Juni 03

 

Nachtrag Mai
Als ich wie jeden Morgen in den Garten ging um meine Pflanzen zu kontrollieren trifft mich der Schlag. Spitzmäuse hatten über Nacht eine Paprikapflanze ausgegraben und in alle anderen Töpfe Gänge bis auf den Topfboden gegraben. Mein Hals wurde immer dicker. So bin ich ins Haus und habe mit alten Fliegennetzen die Töpfe abgedeckt. Abends bei meinem “Schneckenkontrollgang” habe ich eine der Spitzmäuse entdeckt. Ich war froh, dass es keine Wühlmäuse waren, den die können erheblichen Schaden anrichten.

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Nachdem die Schnecken wohl auch die 4. Aussaat an Dill abgefressen haben, habe ich den Restsamen in einen Topf ausgesät. Ihn werde ich auch überwintern, um davon nächstes Jahr Samen zu gewinnen.

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Die Windkrieger alias Buchsbäumchen sind im Moment noch Schattenkrieger. Die sind so faul, dass sie nur milimeterweise wachsen. Ob ich das noch erleben werden? Oder wird Chiara sie als Hecke schneiden müssen?

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Eine wunderschöne Libelle, die ich erst dieses Jahr entdeckt habe. Sie hat Flügel fast wie ein Schmetterling.

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29.05.2005
Langsam aber sicher kommen die Kartoffeln

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Auch die Zuckererbsen haben sich erholt und streben zum Himmel hin.

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Der heißeste Tag im Mai hatte zur Folge, das bei den Kürbispflanzen die Blätter in der Sonne verbrannt sind.

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Hier eine Hortensie aus dem Garten meiner Mutter. Auch hier hat die Sonne die Blätter verbrannt. Meine Mutter wie auch ich haben so etwas noch nicht erlebt.

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09.06.2005
Da dreht man sich kaum rum und schon kommt der Kohlweißling angeflogen. Da Mischkulturen keine Alternativen als Abwehr darstellten (wir hatten zwar leichte Erfolge mit Lavendel und Weihrauch) habe ich mich entschlossen, ein Gemüsenetz über den Kohl zu spannen.

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Hinter mir der Kohlweißling, vor mir die Amseln. Auch die Erdbeeren mußten abgedeckt werden.

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An Ruhe war nicht zu denken. Die Tauben fraßen auch an den Johannisbeeren. Auch hier mußte ich mit Netzen den größten Teil abdecken. Interessant ist, sie fressen nur die grünen. Die roten Johannisbeeren lassen sie hängen. Netze auf dem Gemüse und Obst, Plane auf Tomaten und Gurken. Ich komme mir wie ein Bauarbeiter vor, der morgens erstmal die Netze und Planen beiseite räumen muss um mit der Arbeit zu beginnen. Ja, ja und das nennt der Fabio: Natürlich gärtnern! :-))

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Sie rächten sich. Kaum zu glauben, aber 2 Stunden später fraßen die Tauben mir die Kohlpflanzen runter. Auch hier ist jetzt ein Netz darüber. Ich dachte das war es, aber hier machten mir die Ameisen dann einen Strich durch die Rechnung. Sie knabberten am Stiel des Kohls, so das die Kohlpflanzen umfielen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit ätherischem Öl aus Oregano gemacht. Ein paar Tropfen auf den Boden vertreiben die Ameisen. Achtung! Träufeln Sie kein Öl auf Blätter oder Pflanzenteile. Dies wirkt wie eine Säure und zerstört die Pflanze.

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