Kompost
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Ein Wort zum Kompostieren


In unserem Garten habe ich verschiedene Arten des Kompostierens ausprobiert. Z.B. geschlossene Komposter, unter freien Himmel, öfters umschichten usw. Mit Kompostierungshilfen, mit Überimpfen von alten Kompost in den neuen und verschiedenartigsten Zusammensetzungen.Komposthaufen unter freien Himmel

Ich habe nun folgendes gemacht:

Unter freien Himmel eine Kompoststelle angelegt und mit einen Kaninchenzaun eingegrenzt. Damit überall Luft und Wasser daran kann. Der Kompost besteht aus einem Gemisch von gehäkselten Ästen und allen pflanzlichen Abfällen aus dem Garten. Dabei habe ich zum Beispiel die Wurzeln von Mangold, kaputte Rote Beete oder Möhren durch den Häcksler geschickt. Auch vom Mais die Stängel, komplett nach der Ernte durch den Häcksler. Geschossener Salat und andere Gemüsereste habe ich mit einer Sichel klein gemacht.
Es kamen keine Küchenabfälle oder tierische Bestandteile hinzu. Sie werden in einem geschlossenem Komposter kompostiert. Die dort fertige Komposterde wird dann mit der Freilandkompostierung vermischt.

Unkraut nur vor der Samenbildung, am besten vorher verbrennen. Ansonsten kein Wurzelwerk von Unkräutern wie z.B. Löwenzahn, Quecke usw.

Rasenschnitt leicht antrocknen lassen, dann mit unterarbeiten. Ich habe diesen Komposthaufen öfters mit der Mistgabel leicht umgeschichtet. Auch habe ich ihn 2-4 mal mit Brenneseljauche gegossen. Anscheinend lieben das die Regenwürmer.

                        
Fertige KomposterdeTatsache ist, das ich noch nie so einen guten Kompost hatte.
Tiefschwarz, voll mit Regenwürmer und den anderen nützlichen Helfern, von Asseln bis Tausendfüßlern. Das es schon nicht mehr normal ist. Er ist sehr locker mit angenehmen Duft und fühlt sich sehr weich an. Die Küchenabfälle kommen in einen extra Kompostierer aus Kunststoff. Wenn der Inhalt dann verrottet ist kommt er mit in den großen Komposthaufen und wird dort untergemischt.

Auf einem Bauernhof kommen ja ganz andere Mengen zusammen. Dort könnte ich mir vorstellen, mehrere Komposthaufen anzulegen und sie mit dem Traktor und einen geeignetem Vorsatz zu wenden. Machen Sie die Komposthaufen nicht so hoch, weil sonst unten der Druck zu groß wird. Hier würde sich empfehlen, den tierischen Abfall mit dem pflanzlichen zu mischen. In einem Verhältnis: Ca.70 % Pflanzlich und 30% Tierisch. Sie können dann immer vom fertigen Komposthaufen auf den nicht fertigen überimpfen. Die Menge entscheiden Sie aus dem Gefühl heraus.

Der Kompost sollte immer eine Verrottungsphase von 6 Monaten durchmachen. Ich gehe dann hin und bringe ihn Ende Februar bis Mitte März aus und harke ihn leicht unter. Ich grabe meinen Boden schon Jahre nicht mehr um und die Erfolge sind sehr gut. Haben sie keine Angst vor den sogenannten Auswaschungen. Die gibt es gar nicht. Da würde ja überhaupt nichts mehr wachsen, wenn der Regen alles auswäscht. Der Boden ist ein Organ, der die Nährstoffe festhält.
Probieren Sie es mal aus. Sie werden sich wundern.
Wenn Sie Fragen haben schreiben Sie mir. Ich versuche Ihnen zu helfen, wenn ich kann.