Kompost
Ich habe nun folgendes gemacht: Unter freien Himmel eine Kompoststelle angelegt und mit einen Kaninchenzaun eingegrenzt. Damit überall Luft und Wasser daran kann. Der Kompost besteht aus einem Gemisch von gehäkselten Ästen und allen pflanzlichen Abfällen aus dem Garten. Dabei habe ich zum Beispiel die Wurzeln von Mangold, kaputte Rote Beete oder Möhren durch den Häcksler geschickt. Auch vom Mais die Stängel, komplett nach der Ernte durch den Häcksler. Geschossener Salat und andere Gemüsereste habe ich mit einer Sichel klein gemacht. Rasenschnitt leicht antrocknen lassen, dann mit unterarbeiten. Ich habe diesen Komposthaufen öfters mit der Mistgabel leicht umgeschichtet. Auch habe ich ihn 2-4 mal mit Brenneseljauche gegossen. Anscheinend lieben das die Regenwürmer.
Die Küchenabfälle kommen in einen extra Kompostierer aus Kunststoff. Wenn der Inhalt dann verrottet ist kommt er mit in den großen Komposthaufen und wird dort untergemischt. Auf einem Bauernhof kommen ja ganz andere Mengen zusammen. Dort könnte ich mir vorstellen, mehrere Komposthaufen anzulegen und sie mit dem Traktor und einen geeignetem Vorsatz zu wenden. Machen Sie die Komposthaufen nicht so hoch, weil sonst unten der Druck zu groß wird. Hier würde sich empfehlen, den tierischen Abfall mit dem pflanzlichen zu mischen. In einem Verhältnis: Ca.70 % Pflanzlich und 30% Tierisch. Sie können dann immer vom fertigen Komposthaufen auf den nicht fertigen überimpfen. Die Menge entscheiden Sie aus dem Gefühl heraus. Der Kompost sollte immer eine Verrottungsphase von 6 Monaten durchmachen. Ich gehe dann hin und bringe ihn Ende Februar bis Mitte März aus und harke ihn leicht unter. Ich grabe meinen Boden schon Jahre nicht mehr um und die Erfolge sind sehr gut. Haben sie keine Angst vor den sogenannten Auswaschungen. Die gibt es gar nicht. Da würde ja überhaupt nichts mehr wachsen, wenn der Regen alles auswäscht. Der Boden ist ein Organ, der die Nährstoffe festhält. |