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März 2005 März 01
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Tomaten pikieren
Nach dem die Tomatenpflanzen mehrere Blätter ausgebildet haben können sie vereinzelt/pikiert werden.
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Nehmen Sie z.b. kleine Tontöpfe, wässern Sie sie und verschliessen Sie mit einem Kieselstein das Loch im Boden. Unsere Töpfe sind ca. 10 cm hoch.
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Füllen Sie 2 bis 3 Finger hoch eigenen Kompost, wenn nicht vorhanden Anzuchterde, in den Tontopf.
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Mit einem Stiel oder Stock drücken Sie eine kleine Mulde in die Mitte.
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In diese Mulde setzen Sie das zu pikierende Tomatenpflänzchen.
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Mit einer Gabel, einem Löffel oder mit einem Pikier-Werkzeug heben Sie die Pflanze vorsichtig aus der Anzuchtschale. Diese sollte vorher gewässert werden, damit die Erde schön haften bleibt. Ist sie zu trocken, fällt sie sonst von den feinen Würzelchen ab.
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Tomaten, Paprika, Chili, Auberginen können bis zum unteren Blattpaar eingepflanzt werden. Füllen Sie nun den Topf weiter mit Komposterde oder ähnlichem auf. Achten Sie darauf, das die Pflanze in der Mitte bleibt und drücken dabei die Erde mit dem Daumen schön fest. So bekommt man die Pflanzen später wieder besser aus dem Topf heraus.
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Auch wenn fast keine Erde mehr an den Wurzeln ist, macht es dem Sätzling gar nichts. Er wird bei guten Voraussetzungen innerhalb von ein paar Tagen anwachsen. Falls Sie nach Maria Thun arbeiten, wählen Sie zum Vereinzeln die Pflanzzeit, und da es sich um Tomaten, Auberginen etc. handelt, Fruchttage. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, werden Sie es gar nicht merken, dass Sie die Pflanzen vereinzelt haben.
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So sieht ein fertiges Werk aus. Das Giessen nicht vergessen.
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Da die Pflanzen sehr viel Licht brauchen, habe ich unsere Halogen-Standleuchte genommen und sie ca. 1 Stunde am Tag über den Pflanzen brennen lassen. Achtung: Nicht zu nah wegen der entstehender Hitze. Halten Sie eine Hand über die Pflanzen um anhand der Wärmeeinstrahlung der Lampe einen angemessenen Abstand zu ermitteln. Sie werden es nicht glauben, aber es hat bei uns damit funktioniert.
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17.03.2005 Heute habe ich 136 Pflanzen in die neue “Aufzucht-Station” gebracht. Und wissen Sie was, es geht allen gut. Auch unsere Auberginen keimten hervorragend in ihrem Glashaus.
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Nun zu den Ostereiern: Sehr schöne gelbe Eier bekommt man mit Kamillentee. Einfach die Eier in Kamillentee kochen. Orange Eier bekommt man mit Zwiebelschalen. Äussere braune Zwiebelschalen sammeln und in einem Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Eier darin kochen. Mit zwei Esslöffeln unfermentiertem Matetee bekommt man graugrüne Eier. Sehr schöne rote und violette Eier bekommt man mit Krappwurzel und Blauholz. Beides gibt es in der Apotheke oder manchmal im Reformhaus. Krappwurzel ist nicht billig, aber man braucht nicht viel und so reichen 100 g mehrere Jahre. 2-3 Esslöffel Krappwurzel (oder Blauholz) in einem Topf mit kaltem Wasser zum Kochen bringen. Bitte alten Topf nehmen es färbt stark.
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Der Osterhase und seine Helfer
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Eier darin kochen. Es werden sehr schöne weinrote bzw. violette Eier. Kocht man die Eier zuvor in Wasser und taucht sie dann kurz in den Krappwurzelsud dann werden sie rosa. Dasselbe bei Blauholz ergibt schöne lila Eier. In Hollundersaft gekocht werden die Eier blaugrau. Nimmt man braune Eier geht das alles auch es kommen nur etwas andere Farben heraus. Die Farben sind alle sehr schön gedeckt nicht so knallbunt wie die Fertigfarben. Ausserdem ist alles völlig ungiftig. Nach dem Färben kann man mit einem Lappen und etwas Speiseöl polieren. Dann glänzen sie schön.
Dieser Artikel ist von Annegret. Vielen Dank
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weiter mit April 2005
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