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Oktober 2003 Okt. 01 Okt. 02 Okt. 03 Okt. 04
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23.10.2003 Heute sind Wurzeltage und Pflanzzeit. Der “perfekte” Tag um Möhren einzukellern der Möhren und anderem Wurzelgemüse.
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Nach dem man die Möhren mit einer Grabgabel vorsichtig im Boden gelockert hat, ziehen wir sie am Kraut langsam aus der Erde. Mit einer Schere oder einem Messer schneiden wir das Kraut ca. 3 cm über der Möhre ab.
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Jetzt kommt der wichtige Teil. Mit Regenwasser oder Leitungswasser waschen wir die Möhren. Aber bitte nur mit den Händen. Ich nehme keine Bürste um die Möhren nicht unnütz zu verletzten. Überprüfen Sie die Möhren genau auf Frassgänge der Möhrenfliege. Diese Möhren dürfen Sie auf keinen Fall einkellern, weil sonst Ihr ganzer Bestand an Möhren befallen wird. Ich kann Ihnen keine befallenen Möhren zeigen. Anscheinend hat sich die Abwehr mit Blätter vom Weihrauch bewährt.
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Nach dem Waschen kommt in eine Kunststoffkiste oder Holztonne eine Lage Sand, die ca. 3 cm hoch sein sollte. Darauf legen Sie eine Lage Möhren, so wie es am besten passt. Sie dürfen sich nicht berühren. Dann kommt wieder eine Lage Sand, die die Möhren 3 bis 4 cm bedecken soll. Lage für Lage geht es weiter so. Kleine Möhren habe ich nochmals gewaschen, klein geschnitten und blanchiert. Es waren wieder 4 kg, die ich dann eingefroren habe.
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Am Schluß kommt wieder eine Decklage Sand drauf und immer feucht halten, aber nicht zu viel. Auch hier nicht erschrecken, die Möhren wachsen weiter. Wenn Sie Saatgut gewinnen möchten sollten Sie ein paar Möhren aufbewahren, um sie Ende April wieder in den Garten zu pflanzen.
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Hier ein Bild nach einem starken Nachtfrost. Ich wußte gar nicht, das man aus Chinakohl Rohkostsalat machen kann. In feine Streifen geschnitten, zubereitet mit einem Dressing. Da laß ich jeden Salat stehen, so begeistert bin ich davon. Probieren Sie es einmal aus.
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22.10.2003 Heute sind Fruchtage. Ich habe die Erdbeeren wieder geschnitten wie es in Juli 1 schon beschrieben worden ist. Hier sieht man das Rübenfeld. Sie können leichte Fröste gut vertragen.
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Sie heißen “Lange schwarze Rüben”. Man kann sie zubereiten wie Kartoffeln und schmecken ein wenig wie Kohlrabi. Wir haben sie schon probiert und sie schmecken uns gut. Man kann sie bestimmt auch einkellern, aber das habe ich noch nicht probiert. So können wir die Gartenerntezeit noch verlängern.
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Hier kommt schon das erste Grün vom gesteckten Knoblauch. Denken Sie bitte daran, die Kräuter im Freiland gegen Frost zu schützen. Wir nehmen z.B. Tannenzweige dafür.
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Weiterhin gilt es, die Eierschalen fleißig zu sammeln und zu Pulver zu malen. So hat man bis zum Frühjahr/Sommer einen großen Vorrat.
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Auch wird die Asche aus dem Kaminofen gesammelt. Wir tun die Asche in eine Blechtonne und später kommt sie in einen großen Kunststoffkübel. Wenn Sie keinen Kaminofen haben, fragen Sie doch mal in der Nachbarschaft. Vielleicht ist dort jemand, der Ihnen die Asche überläßt.
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weiter mit November 2003
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