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Oktober 2004 Okttober 01 Oktober 02

 

Apfesaft selber machen

Heute geht es darum Apfelsaft selber zu machen. Früher, wie auch zum Teil heute, stammt das Mostobst von Streuobstwiesen. Falls das Obst auf dem Boden gelegen hat wird es natürlich vorher kurz gewaschen. Ist das Obst von Ihren eigenen Bäumen ist dies nicht nötig. Außer Sie wohnen neben einer Zementfabrik.:-)
Das Obst wird auf Wurmstichigkeit und faule Stellen kontrolliert. Diese werden dann rausgeschnitten. Verschiedene Apfelsorten, die auch mit Birnen oder Trauben gemischt sein können, plus der Reifegrad des Obstes entscheiden über Geschmack und Süße des Saftes.

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Es gibt verschiedene Methoden Apfelsaft zu machen. Hier beschreiben wir die Herstellung der Maische und dem anschließenden Auspressen und Einkochen.
Um das Obst gut auspressen zu können, sollte es vorher zerkleinert werden. Bei größeren Mengen empfiehlt sich auf jeden Fall ein Muser wie auf dem Bild. Bei kleineren Mengen reicht auch eine Obst- und Beerenmühle, mit der man das Obst per Hand zerkleinert. Wir haben uns für den Muser Max entschieden. Natürlich kostet er sein Geld. Aber wie immer im Leben muß man auch hier Prioritäten setzen. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen jede Art von Obst zu zerkleinern.

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Über den Vorzerkleiner (1) und Messer (2) wird das Obst schonend in Schnitzel geschnitten. Werfen Sie das geprüfte Obst bei laufendem Muser in den Schacht. Achten Sie darauf, dass immer ein Gefäß bzw. Eimer unter den Auswurf steht.

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Hier sehen Sie die fertige Maische. Sie sollte auf schnellstem Wege verarbeitet werden.

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Unsere Obstpresse hat ein Volumen von ca. 30 Liter. Sie besteht im oberen Teil aus der Ratsche, Presshölzer, Presskorb, Presstuch und der Auffangwanne mit den Füßen. Diese Pressen gibt es in verschiedenen Ausführungen, mit Wasserdruck betrieben, hydraulisch etc.

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Um ein einwandfreies Arbeiten zu gewährleisten sollte die Presse auf dem Boden verdübelt werden. Wenn dies nicht möglich ist, kann man sie auch auf schwere Holzschwellen montieren.

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Nachdem Sie den unteren Teil der Presse befestigt haben, stülpen Sie das Presstuch (1) über die Spindel (2).

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Anschließend drehen Sie die Ratsche (1) auf die Spindel, so dass sie einige Gewindegänge gefaßt hat.

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Jetzt wird der geteilte Presskorb auf die Auffangwanne gestellt und mit beiliegenden Haltereisen (1) verriegelt. Das Eisen muss sich in einer waagerechten (blaue Linie) Position hinter dem Haltewinkel befinden. Achten Sie darauf, dass Sie das Presstuch nicht einklemmen.

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Das Presstuch sollte möglichst faltenfrei in dem Presskorb liegen.

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Produzieren Sie nur so viel Maische, wie Sie pressen können. Zum Einfüllen benutzen Sie eine Holz- oder Plastikschaufel. Eine helfende Hand, bei uns in Form von Chiara, ist sehr nützlich. Bevor Sie die Maische einfüllen müssen Sie einen Eimer unter die Auslaufnase stellen. Befüllen Sie die Presse bis ca. 4 cm unter dem Rand. Sie können mit der Schaufel die Maische in der Presse verteilen. Leichtes ruckartiges Ziehen am Presstuch bringt alles in die richtige Form.

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Legen Sie nun die Pressscheiben (1) auf die Maische. Wenn Sie nun in Pfeilrichtigung die Scheiben runterdrücken wird schon eine beachtliche Menge Saft hinaus kommen. Nachdem Sie die Scheiben heruntergedrückt haben ziehen Sie am Presstuch (2) um evtl. vorhandene Falten zu entfernen.

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