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September 2004 Sept. 01 Sept. 02

 

07.09.2004
Nun sind die Pfirsiche reif. Der Geschmack der Pfirsiche ist einmalig. Aber das größte Problem ist, dass die Pfirsiche jetzt alle vom Baum fallen. Sie faulen von innen heraus. Meine Mutter hat schon ca. 90 Kilo im Garten vergraben.

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Für uns heißt das jetzt: Essen, essen, essen. Weiterhin haben wir 10 Liter Pfirsiche eingekocht und 25 Gläser Marmelade. Und wehe einer schreibt, dass es nur 6 Gläser sind. Die restlichen 4 sind noch im Backofen.

 

Und fleißig ernte ich noch Tomaten. Hier sehen Sie verschiedene Sorten. Gelbe, rote und grüne. Genauere Zahlen über die Ernte gibt es im Oktober.

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Hier sehen Sie eine Mischung von Feuerbohnen, die noch trocknen müssen. Die Feuerbohnen können untereinander auskreuzen und so noch wunderbare Farbschattierungen hervor bringen.

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Hier trocknen einzelne Bohnen und Bohnenschoten in der Sonne.

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11.09.2004
Wir haben zwei blaue Kisten Holunderbeeren und zwei Kisten mit Weintrauben gepflückt. Mit den Holunderbeeren war ich nicht richtig zufrieden. Zu unterschiedlicher Reifegrade der einzelnen Dolden.

 

An diesem Tag haben wir 4,5 Liter Holunderbeersaft und 6 Liter Traubensaft hergestellt. Und weil mir das noch nicht reichte, haben wir auch 3,5 Liter Tomaten eingekocht. Die Saftherstellung wird im Monat Oktober ein Schwerpunkt sein.

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Wissen Sie noch die sog. Amish-Melone unter dem Schleppdach? Von wegen Melone. Es ist eine Gurke. Die Amerikaner haben schon eine lustige Art ihre Samentüten zu beschriften.

 

Auch Knoblauch macht Samen. Hier verhält es sich wie bei den Zwiebeln und dem Lauch. Erst im zweiten Jahr bildet er Samen. Ich werde ihn im Oktober unter einer dicken Schicht Kompost aussäen.

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Die Rote Bete dieses Jahr verhält sich auch sehr komisch. Sie macht riesengroße Blätter, bildet aber keine richtige Knolle aus. Auch unser Weißkohl wächst leider nicht richtig. Es könnte sein, dass wir dieses Jahr keine Rote Bete einkellern und kein Sauerkraut herstellen. Auch die Möhren bleiben hinter den Erwartungen zurück. Aus der ersten Aussaat werden wir Möhrensaft machen.

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Hier sehen Sie eine Brokkoli-Blüte im Morgentau.

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In den Schoten können Sie schon die Samen des Brokkolis erkennen. Ich hatte erwartet, dass wir keinen Brokkoli essen, weil die Schnecken ihn immer wieder abgefressen haben. So war es dann auch. Nun hoffe ich, dass ich daraus Samen gewinnen kann.

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Meine Schwägerin hat ihren Komposter umgesetzt. Hier kann man die einzelnen Kompostschichten erkennen. Nr. 1 ist der Gartenboden. Nr. 2 fertiger Kompost. Nr. 3 teilweise fertiger Kompost. Nr.4 kann man den frischen Rasenschnitt und Kompostmaterial erkennen. Die Regenwürmer ziehen das Pflanzenmaterial in ihre Gänge hinunter.

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Und auch wenn wir sie irgendwie nicht mögen - vorallem nicht am Salat -, auf dem Komposthaufen brauchen wir sie dringend. Schon komisch. Einerseits wird alles unternommen um sie auszurotten und andererseits können wir nicht ohne sie.

 

weiter mit September 2004 01

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