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Teerezepte für Obst- und Gemüsespritzungen
- 2 Liter kaltes Wasser
- 10 g Ackerschachtelhalm
- 10 g Kamilleblüten
- 10 g Brennnesselblätter
zum Kochen bringen, 20 Min. leicht köcheln, dann abkühlen lassen.
Eine mittlere ganze Knoblauchknolle zerdrücken und mit zwei Tropfen Teebaumöl aus Wildsammlung oder kbA in den Tee geben. Diesen dann noch 2 bis 3 Stunden ziehen lassen. Danach alles durch ein mit einem Geschirrtuch ausgelegtes Sieb seihen, mit 8 Liter kalten Leitungswasser oder sauberem Regenwasser auffüllen. Danach von einer Person 10 Minuten rechtsherum mit einem Holzlöffel rühren so dass sich ein Wirbel bildet. Danach in ein Spritzgerät füllen. Düse sollte fein eingestellt sein.
Diesen Tee habe ich erfolgreich gegen die Kräuselkrankheit beim Pfirsich einsetzen können (Anfangsspritzung schon vor Knospen- und Blattbildung). Stamm, Äste, Baumscheibe besprühen. Danach im Schnitt 3 bis 4 Wochen wiederholen. Weiterhin kann der Tee bei allen Gemüse- und Obstsorten eingesetzt werden. Weniger ist mehr. Falls ein Aussaatkalender von Maria Thun oder ähnliches vorhanden ist, sollte immer an den entsprechenden Tagen, z.B. Tomaten an Fruchttagen, morgens oder abends gesprüht werden. Nie in der prallen Hitze oder in die Blüten.
Wenn Sie fragen haben schreiben Sie mir bitte. Fabio Angeli
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Oktober 2004 G.Grebe aus Iserlohn stellte diese “Weiterentwicklung” meines Tees her. Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Herrn Grebe.
In unregelmäßigen Abständen spritze ich sämtliche Gemüsepflanzen und Beerensträucher, und der Erfolg zeigt sich stets. Da das Herstellen des Tees aufwändig ist, mache ich folgendes: In eine kleine blaue mit Regenwasser gefüllte Plastiktonne werfe ich mal eine Brennnesselpflanze samt Wurzelwerk und anhaftender Erde, mal Schachtelhalm (wenn ich grad welchen ausgerupft habe), Kamille aus dem Teebeutel und einige Tropfen Teebaumöl und Knoblauch. Gelegentlich auch mal ein hartnäckiges "Unkraut" wie Hahnenfuß, kleinblütiges Weidenröschen usw. Nichts wird klein geschnitten. Dann wird mit einem Stock ungefähr drei Minuten gerührt (6O Umdrehungen pro Minute). Beim Rühren wickeln sich die Pflanzen um den Stock, wodurch ein besonders starker Strudel entsteht (natürlich rechts herum rühren). Immer wenn ich in den Garten komme, rühre ich erst einmal. So kann ich davon ausgehen, dass die Brühe bei ihrer Verwendung im Schnitt mehr als eine halbe Stunde gerührt wurde. Wenn von den Pflanzen nur noch die Stängel zu sehen sind (manchmal liegen sie drei bis vier Wochen in der Brühe), nehme ich sie heraus. Niemals kommen alle Zutaten gleichzeitig rein. Natürlich werden die Pflanzen verjaucht, und wenn man die Nase dranhält, riecht es ein wenig. Weil sie mir damals den Tipp gaben, die Brühe lieber etwas mehr als zu wenig zu verdünnen, habe ich die Hälfte der Brühe in einen anderen Behälter geschüttet und beide Behälter mit neuem Regenwasser aufgefüllt. Dann habe ich von neuem immer wieder gerührt. Irgendwann kam ich dann auf den Gedanken, dass in der Homöopathie die höchsten Potenzen die größten Wirkungen erzielen, angeblich sogar dann, wenn kaum noch zugeführte Substanzen nachzuweisen sind. Jedenfalls hat sich meine Abwandlung Ihrer Rezeptur immer als wirksam erwiesen.
Ich möchte noch ergänzen, dass die Tomatenpflanzen im Gewächshaus, in dem seit vielen Jahren Tomaten zusammen mit sich selbst aussäender Petersilie gedeihen, mit häufigeren Spritzungen gesund blieben, ebenso zwei Zucchinipflanzen, die keinen Mehltau bekamen und heute noch frische grüne Blätter haben. Übrigens spritze ich nicht nur auf die Blätter der Pflanzen, sondern auch auf den Boden. G.Grebe
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